Sonntag, 9. November 2025

Fünf Jahre

 

Vor fünf Jahren hab’ ich den letzten Blogpost erstellt. 

Ursprünglich wollte ich wöchentlich eine kleine Zusammenfassung meiner Aktivitäten posten und zusätzlich noch ein paar Rezepte und Buchbesprechungen. 

Nun, es kam Corona und mit dem Virus eine ganze Menge an Durcheinander. 

Während der eine Teil der arbeitenden Bevölkerung in Kurzarbeit geschickt wurde, arbeitete ein weiterer großer Teil von zu Hause. Ich fuhr wie gewohnt ins Büro und arbeitete mehr als sonst.

Meine Sportstunden wurden ab dem 13.03.2020 ersatzlos gestrichen. Das hat mich rückblickend weitaus mehr belastet, als mir zu diesem Zeitpunkt bewusst war. 

Was war das doch für eine verrückte Zeit. 🙈

Für mich trennte sich schon rasch die Spreu vom Weizen, da es viele Menschen gab, die meiner Meinung nach zu empfindlich auf die Maßnahmen der Regierung reagierten. Wir alle wissen, dass dies in diesen unsäglichen Coronademonstrationen gipfelte, die genau nichts bewirkten. 

Natürlich mag es sein, dass nicht alles so sinnvoll war, wie gedacht, aber warum sollte man den Verantwortlichen einen Vorwurf machen? Sie wussten es doch auch nicht besser. Sie wussten nicht, was das Beste ist, und mussten sich auch erst den Erkenntnissen anpassen. 

Ich habe in dieser Zeit einige Internetfreunde verloren. So manchen Freund habe ich selbst aus meiner Freundesliste entfernt, weil ich den unsäglichen Egoismus nicht mehr ertragen konnte. Allerdings gibt es auch den/die ein oder andere(n), um die es mir heute noch leidtut. Feyhme war so eine. Wir gerieten aneinander, als sie ein Schaubildchen eines Rechtsradikalen postete. Ich hatte sie angeschrieben und sie gebeten, so einen Müll doch bitte zu löschen. Sie reagierte erbost, dass sie als Türkin niemals so etwas posten würde (hat sie aber). Sie hat mich entfreundet und blockiert, noch bevor ich ihr zeigen konnte, was sie da geteilt hatte. 😓
Wochen später erfuhr ich, dass sie an Corona verstorben war. 😥

Ein anderer Freund entwickelte sich zum totalen Verschwörungstheoretiker. Heute glaubt er an die flache Erde, Reptiloiden und Chemtrails. 😔

Nun, ich habe zu dieser Zeit viel gearbeitet und den zweiten Teil der Matchadussaga veröffentlicht. 

Am 01.04.2021 – nein, kein Aprilscherz – habe ich mir dann die Ursache für meine Rückenschmerzen entfernen lassen. 

Ein Krankenhausaufenthalt während der damals immer noch andauernden Coronazeit war kein Zuckerschlecken, aber glücklicherweise sehr kurz. Möglicherweise war diese Erfahrung aber maßgeblich daran beteiligt, dass ich nicht mehr zu den Vorsorgen ging.

Im Juli 21 schmiss mein Chef hin. Er suchte offiziell einen Nachfolger für die Firma. Schnell stellte sich heraus, dass der Mann meiner ungeliebten Kollegin zusammen mit zwei weiteren Projektleitern die GmbH übernehmen würde. 
Nachdem ich das erfahren hatte, stellte sich schnell ein mieses Gefühl ein. Ich bin weder mit ihm, noch mit ihr jemals gut ausgekommen. Das bestätigte sich dann an der Weihnachtsfeier, an der wir tatsächlich nur mit Impfnachweis teilnehmen konnten. Somit fehlte einer der Geschäftsführer, und im Laufe der Feier konnte man erahnen, dass die beiden anderen wollten, dass er aus der Firmenführung ausscheiden sollte.
Ohne weitere Umschweife sorgten die beiden Geschäftsführer dafür, dass der Dritte aufgab und seinen Anteil verkaufte. Soweit hatte das ja eigentlich nichts mit mir zu tun, eigentlich. Ich mochte Nr. 3 einigermaßen gut leiden, mehr als Eins und Zwei. Ich traute ihm auch fachlich mehr zu und setzte mich bei der Ehefrau (ungeliebter Kollegin) kräftig in die Nesseln.


Parallel zu all dem gelang es mir, den dritten Teil der Matchadussaga zu veröffentlichen. Das war keine einfache Angelegenheit und es kostete mich Stunden, den vorhandenen Rahmen in eine chronologische Form zu bringen. Ich werde definitiv nie wieder Schnipsel einer Geschichte herunterschreiben und erst später zusammenfügen. Das bedeutet einfach doppelte Arbeit.


Auf der Arbeit wurde es immer seltsamer. Ich hatte wenig zu tun, die andere Kollegin wollte mir ihre Geheimnisse auf keinen Fall offenbaren, und langsam hatte ich das Gefühl, ich wäre hier nicht mehr gern gesehen.
Irgendwann stand dann ihr Mann (GF1) vor mir und wollte wissen, welche Betriebsgeheimnisse ich mit GF3 ausgetauscht hätte.

?

Ich war eine simple Angestellte und ein Geschäftsführer hat definitiv weitaus mehr Einblick in Geschäftskonten … etc. 
Es schrillten sämtliche Alarmglocken, ich musste etwas tun und mir einen neuen Job suchen. Im Februar 22 startete ich den ersten Versuch und war eigentlich recht niedergeschmettert, als sich nichts tat. Ich dachte wirklich, dass ich mit 56 dem Arbeitsmarkt nichts mehr zu bieten hätte. Ich rechnete nicht damit, dass Corona eigentlich alles verändert hatte. 
So fruchtete mein zweiter Anlauf im August direkt in einer Anstellung in der Therapieplanung einer Kurklinik.
Im Oktober startete ich meinen neuen Job und hatte natürlich immer weniger Zeit für meine Internetpräsenz. Es reichte allerdings so weit, dass ich die ersten drei Romane in einem Sammelband zusammenfügen konnte.

Neues habe ich in dieser Zeit kaum geschrieben.

Der neue Job hat wirklich viel von mir verlangt und ich habe wirklich viel investiert. Überstunden ohne Ende und gebracht hat es mir genau nichts, denn ich wurde zum Ende meiner Probezeit ausgestellt.

Überraschenderweise hatte ich innerhalb meines Resturlaubs und der angesammelten Überstunden wieder einen neuen Job. 
In einer Firma für Wasserfilter.

Hmm, die esoterische Grundlage dieser Firma fiel mir auf, aber da ich die Produkte nicht verkaufen musste, dachte ich, dass ich das durchaus verkraften könne.

Zum einen konnte ich das nicht und zum anderen kam da eine Kollegin, die nicht mit mir konnte und ich nicht mit ihr.
Auch wenn ich das, was ich da machen durfte, wirklich toll fand, war ich nicht in der Lage, über meinen Schatten zu springen. Ich mag keine Leute, die sämtliche Fehler von sich schieben, im Gegenzug anderen deren Fehler direkt aufs Butterbrot schmieren.
Ich hab mich zum Jahreswechsel abermals beworben und eine Stelle in meinem gelernten Beruf gefunden.


Was war ich nicht euphorisch, nach 30 Jahren in meinen eigentlichen Job zurückzukehren … Hätte ich mal nicht so früh geschrien. 🙄

Abermals hatten sich Unmengen an Überstunden angesammelt, sodass ich bis Mitte Februar meine freie Zeit nutzte, um eine weitere Geschichte zu veröffentlichen. 


Das war so eine Geschichte, die schon länger in der Schublade lag und auf so eine Zeit gewartet hatte. Teil vier war irgendwie noch lange nicht so weit und das hier musste nur überarbeitet werden. Die Änderung auf die Ich-Perspektive löste gemischte Reaktionen aus. Bei manchen Rückmeldungen musste ich definitiv schlucken, aber im Großen und Ganzen kann ich mich nicht beklagen. 
Ich bleibe dabei: Ich muss nicht jedem gefallen und ich kann das auch gar nicht. 

Nun, im Februar, begann ich dann meinen neuen Job in der Anwaltskanzlei. 30 Jahre nach meiner Ausbildung wurde ich innerhalb von 2 Wochen in einen komplexen Job hineingeworfen. Neben der Fachangestellten, deren Job ich aufgrund von Schwangerschaft und Kindererziehung übernehmen sollte, kündigten die Auszubildende und eine Halbtagskraft, noch bevor ich meine ersten Stunden gearbeitet hatte.
Ich war recht schnell überfordert mit all den Aufgaben, die ich in 30 Wochenstunden erledigen sollte. In einem verzweifelten Versuch, die Sache zu retten, erhöhte ich meine Stunden auf 35 und arbeitete dennoch mindestens 45 Stunden pro Woche. Es kam, wie es kommen musste: Fehler. Ich bin nicht stolz darauf und ich stehe auch dazu, aber das, wie dann die Kündigung ablief, hätte nicht sein müssen. 


Jetzt war ich also wirklich arbeitslos. Noch viel schlimmer: Ich bekam eine 12-wöchige Sperre, da ich meine Kündigung selbst verursacht hatte.

Ich hab mich natürlich gleich umfangreich beworben und einige Vorstellungsgespräche gehabt. Ich hatte tatsächlich auch ein sehr positives Gespräch. Im Oktober stand die Planung, dass ich am 04.11. in dieser Firma anfange. Aber es kam erst einmal anders. Ich wurde krank, so krank, dass eine ganze Weile in der Luft stand, ob ich überhaupt jemals wieder arbeiten könnte.

Bei meinem potenziell neuen Arbeitgeber spielte ich mit offenen Karten und … erlebte die größte Überraschung meines Lebens.

Die Firma wartete, auf das Resultat der großen Untersuchungen und auf die Beendigung meiner Therapie.

Ich will euch jetzt nicht lang und breit erklären, was ich hatte, bzw. noch habe, und vor allem will ich echt niemandem erklären, wie beschissen man letztlich in dieser Situation dran ist, denn niemand will dich noch haben. Vor allem das Amt nicht und die Kasse auch nicht, und am besten du machst doch gleich dein Testament.

Die einzige zuverlässige Konstante war tatsächlich die Jobzusage, die sich bis heute wie ein wundervoller roter Faden durch mein Leben zog. (Ja, ich arbeite seit gut einem Monat in dem Betrieb und ich bin sehr dankbar und froh. Es macht obendrein richtig viel Spaß.)

Kurz vor Weihnachten, als für mich noch alles offen war und ich nicht wusste, ob ich wieder gesund werden könnte, veröffentlichte ich in einer Panikreaktion den vierten Teil der Matchadussaga.


Rückblickend war das wohl ein Fehler. Wer mich kennt, weiß, dass ich generell einige Rechtschreibfehler in meinen Werken habe. Ich kann mir einfach kein professionelles Lektorat leisten. Bei 1,90 € pro verkauftem E-Book werde ich nicht reich, und genau darum geht es mir nicht. Mir ging es immer darum, meine Geschichten mit anderen zu teilen, und wenn man sich die Bewertungen auf Amazon anschaut, gelingt mir das immer wieder relativ gut.

Na, was soll ich sagen, die Leserunde auf Lovelybooks war ein kompletter Flopp. Eine der Leserinnen war, nach meiner Einschätzung, etwas zu schnell mit der Geschichte durch. Sie hatte den dritten Teil nicht gelesen, monierte aber ständig, dass ihr Informationen fehlten. Einige hatte ich definitiv in der Geschichte angebracht. Nach meinem Empfinden hatte sie sich so sehr auf die Rechtschreibfehler eingeschossen, dass sie gar nichts anderes mehr realisierte. Sie hat mir die Geschichte zerschossen und sie hat mir den Spaß an den Leserunden genommen.
Ja, natürlich fühlte ich mich persönlich angegriffen.
Schlimmer war dann doch die Situation, dass ich einfach keinen Draht mehr zum letzten, finalen Teil der Reihe finden kann. Das Gerüst besteht, vollständig. Ich weiß, wohin ich vom Ende des vierten Teils hin will. Ich weiß, wie die Geschichte weitergehen soll und wohin sie führen wird. Ich muss die Lücken nur wieder mit all meiner Fantasie füllen, und genau dieser Spaß daran ist mir vergangen. So traurig es klingt, ist es auch, denn auch wenn es mir wieder gut geht und ich wieder leistungsfähig bin, so hänge ich in einer kreativen Schleife fest, die ich im Moment weiterhin nicht überwinden kann.

Den Blog zu reaktivieren könnte der erste Schritt sein und dieser hat mich ehrlicherweise eine gewisse Überwindung gekostet.

Fange ich also einfach wieder an.
Wie wäre es mit einem Stück Kuchen?
Glutenfrei und zuckerreduziert. 😁


Eure Veronika







Sonntag, 2. Februar 2020

weekly insights KW5/2020

Heute ist der 02.02.2020 vorwärts wie rückwärts und das tatsächlich weltweit.
Das nennt sich Palindrom-Datum und auch wenn bei uns durchaus einige Palindrome in den vergangenen Jahren aufgelaufen sind ( 20.02.2002; 21.02.2012... etc.) so trifft dieses für die weltweite Schreibweise nicht zu. Hier hatten wir das letzte Mal den 11.11.1111.

Jetzt will ich euch nicht länger langweilen. Überhaupt will ich euch heute nicht lange belästigen.
Es gab nichts sonderlich Bedeutendes diese Woche.
Der Montag war glücklicherweise schnell rum und ich hab  vergessen ein Foto zu machen.


Dafür lässt sich das vom Dienstag durchaus sehen.



Langsam wird es heller, das kann man durchaus schon erkennen, aber anstatt Schnee nur Regen. 

Am Mittwoch dann tatsächlich Puderzucker. Der erste dieses Jahr, aber irgendwie nicht der Rede wert, weil sich dieser Hauch bis zum Abend wieder verflüchtigte. 




Das Laufen in meinen günstigen Barfußschuhen sieht bei solchem Wetter aus, als würde ich Sockfuß durch den Schnee. 😅
Am Nachmittag hatte ich dann einen Arzttermin, der endlich die Ursache meiner Rückenbeschwerden brachte. 
Seit 9 Monaten plagen mich diese immer wieder und jetzt weiß ich was es ist. Ich darf mir tatsächlich überlegen, wann ich das beseitigen lassen möchte - nun, in Anbetracht meiner ausgeschriebenen Kurse, kommt ein Termin vor Juni 2020 nicht in Frage - mal sehen wie hoch mein Leidenslevel ist und ob ich nicht doch früher aufstecke. Bisher lässt sich alles kontrollieren, im schlimmsten Fall hald durch Schmerzmedikamente. Ich werde berichten, wenn es soweit ist. 

Donnerstag gab es keine großartigen Vorkommnisse Arbeit und im Anschluss Pilates. 
Kein Foto für euch, heute. 😊



Freitag gings mir vom Kopf her schon wieder besser.
Vormittag eine Stunde Pilates und danach meine Einkäufe. 

Den Nachmittag verbrachte ich damit, meine Buchverkäufe zu analysieren und ständig in meine Leserunde zu schaun.
Ich habe mich bereits mit den Bewerbungen auseinandergesetzt und mir ein paar Notizen gemacht. Ich möchte wirklich nicht noch einmal so ein Desaster erleben, wie bei der Buchverlosung. 




Samstag war ich laufen 



Und heute saß ich eine weile über einem weiteren Kapitel der nächsten Geschichte.
Eine interessierte Leserin hat dann eine kleine Konversation mit mir geführt, was, um ehrlich zu sein, ihre Chancen tatsächlich etwas erhöht hat.
Ja, definitiv wird letztlich keiner der Bewerber leer ausgehen, sofern er möchte, denn "Die Tempel von Teshinpur" stehen ab Mittwoch in der Aktion und wenn jemand möchte, bekommt er von mir auch noch die Datei im mobi-Format.
Nur eben kein Print, mit Widmung. 😉

Wie immer hab ich mir auch mal wieder etwas leckeres zu Essen einfallen lassen.
Es gab Schweinelendchen mit Tomate und Käse überbacken.
Dazu Miniblumenkohl/Romanesco und Kräutersahnesoße. 




Nächste Woche gibt es vielleicht wieder etwas mehr zu erzählen. Immerhin sind dann die Printexemplare verschickt und auch schon bei ihren Empfängern angekommen.

Wünsch euch noch einen schönen Sonntagabend

Eure Veronika

Sonntag, 26. Januar 2020

weekly insights KW4/2020

Ach herrjeh, so schnell vergeht eine Woche.
Wie versprochen stell ich euch meine ereignisreiche Woche vor. 

Nun, diesmal nicht so viel, vor allem war ich faul, was das Laufen angeht. 😆

Fangen wir beim Montag an


Trüb begann die Woche. Vor meinen langen Arbeitstagen halte ich gerne noch einmal an dieser Stelle und atme ein paar Minuten tief durch. Hier haben sich mir schon wunderschöne Sonnenaufgänge gezeigt. Ein Moment der Stille, bevor einen der hektische Arbeitsalltag erreicht.

Dienstag sah es dann an selber Stelle schon wesentlich freundlicher aus.


Wunderschön und eisig kalt. 

Mittwoch ging es dann etwas ereignisreicher zu.
Zuerst bin ich bei eisigem Wetter, an der Frankenhöhe gelaufen. Mittlerweile laufe ich einzelne Abschnitte und walke den Rest. Vielleicht schaff ich es noch dieses Jahr, die ganze Strecke zu laufen. Vielleicht auch nicht - egal. 😊
Jedenfalls war es beeindruckend schön, dort oben auf der Frankenhöhe. 


Der Mittwoch war wohl der ereignisreichste Tag, denn nach meinem Lauf und etwas Hausarbeit, machte ich mich auf den Weg nach Neuhof an der Zenn.
Eine junge Dame der Gemeinde hatte bei mir angefragt, ob ich nicht bereit wäre, den GESTALT-kompakt - Kurs in Neuhof zu geben. Ein paar Senioren hätten Interesse bekundet und man hätte sich auch schon mit dem Konzept auseinandergesetzt. 
Gut, warum nicht, dachte ich mir und bin dann einfach mal hingefahren um mir die Halle anzuschaun und die Eckpunkte zu besprechen. Nur soviel, wenn alles gut geht, werde ich ab April wohl jeden Mittwochnachmittag eine neue Truppe Senioren bespaßen und ihnen erklären wie wichtig Bewegung auch für das Gehirn ist.
Ich hoffe, dass sich genügend Teilnehmer finden. Das Programm macht generell nämlich sehr viel Spass. 



Mittwoch Abend wurde dann vom Verein dann zusätzlich das neue Kursangebot auf der Homepage eröffnet.
Auch hier bin ich mit einer abgespeckten Version vom GESTALT-Kurs dabei und natürlich mit dem Pilates-Faszienkurs. Letzterer ist so gut wie voll und wenn noch mehr Leute so ein großes Interesse haben, werde ich im Anschluss nochmal einen Kurs abhalten.
Alles Sachen auf die ich mich unheimlich freue, die aber auch wahnsinnig viel Energien verbrauchen werden.
Solange ich mich dabei glücklich fühle, sollte dem nichts im Wege stehen.




So landen wir dann tatsächlich schon beim Donnerstag.
Keine besonderen Vorkommnisse.
Ah falsch - bis 11 Uhr streikte die EDV.
Der ITler krabbelte auf dem Boden umher und suchte das defekte Kabel.
Ach und bevor jemand fragt, ja, er hat zuallererst den Netzstecker gezogen.
Eine Maus hatte das Datenkabel angeknabbert und für den kompletten EDV-Ausfall gesorgt.
Abends, nach meiner Pilatesstunde hab ich dann mit meinem Kater auf der Couch gekuschelt. 



Freitag:


Dunstiges, feuchtes, kaltes Wetter und eine Stunde Pilates in der Halle. 

Nachdem wir dann das Moped meines Sohnes geholt haben, stürzten wir uns ins Einkaufsgetümmel. Lebensmittelvorräte aufgefüllt, jetzt für eine Woche nicht mehr losdudeln, weil irgendwas fehlt. 
Es ist immer genug im Haus um etwas leckeres zu zaubern. 😊

Wie am Samstag:
Einfach, aber fein und sättigend.
Hackfleischküchle mit geschmorten Zuccini und gemischtem Salat. 


Heute.
Ja, am Sonntag neige ich dazu wesentlich später aufzustehen. Zu spät, denn eigentlich wollte ich eine schöne Runde auf der Frankenhöhe drehen. Das kalte, nasse Wetter - hach ich weiß *seufz* 
Ich nutze die Zeit und überarbeite den zweiten Teil meiner neuen Romanreihe.
Im Moment stell ich viel um, erweitere die Beschreibungen, gehe mehr ins Detail und achte darauf, dass dennoch alles wieder zusammenpasst. Zieht sich hald wie Kaugummi, denn erst danach kann ich mich mit der Korrektur beschäftigen und wiederum danach mit der Formatierung.
Steht allerdings die Formatierung, dann ist es auch nicht mehr lang bis zur Veröffentlichung. Das Cover ist so gut wie fertig - hier gibts nur noch wenige Feinheiten zu verbessern. 




Für den ersten Teil läuft auf Lovelybooks eine Verlosung zur Leserunde. Zum allerersten Mal hatte ich vor der Hälfte der Bewerbungsfrist schon 22 Interessenten für 10 Bücher. Mal sehen, zum Ende erscheint der Roman ja wieder auf den ersten Seiten der Liste und wird so noch von ein paar interessierten Lesern gesehen. 
Ich werde mir aber für die "Nichtgewinner" noch etwas einfallen lassen - hier wird sich dann rausstellen, ob sie nur das Printexemplar abstauben wollten oder... 
Die Wahl wird wohl zur Qual und hoffentlich erwisch ich nicht wieder jemanden, der meinen Roman verreißt. Ja, aber mit dem Risiko muss ich leben. 


Ich kann nicht immer davon ausgehen, dass allen Menschen meine Geschichte gleich gut gefällt. Ich muss auch akzeptieren, dass es Leute gibt, die weder die Geschichte verstehen, noch mögen. Tja so auch die neueste Rezension von Rex Sanders auf Amazon. Drei Sterne und absolute negative Begeisterung. 😖
Ich weiß, ich weiß, ich sollte da gelassener werden. 

Ich wünsch euch nun noch einen schönen Sonntag und verabschiede mich bis nächste Woche.

Liebe Grüße
Veronika

Sonntag, 19. Januar 2020

weekly insights - KW3/2020

Ab heute gibt es eine neue Kategorie in meinem Blog:
weekly insights 
Das bedeutet, dass ich ab heute einmal die Woche einen kleinen Rückblick auf meine Aktivitäten starten werden. Mittlerweile umfasst es ja noch viel mehr, als nur Rezepte. Schon länger haben meine Geschichten Einzug gehalten und nun kommen auch noch Aktivitäten hinzu, die nicht nur offizielle Sportfortbildungen, sondern seit neuestem auch das Autorennetworking umfassen.
So kann es dann auch sein, dass ich einmal eine riesige Geschichte erzähle über die Dinge, die ich im Laufe der Woche getan habe und ein andermal war ich nur einfach laufen oder habe lecker gekocht oder gar an meinen Geschichten weitergeschrieben. 


Heute erhaltet ihr also meinen ersten Wochenrückblick auf die 3. Kalenderwoche 2020.

Ein Highlight diese Woche:
Die Lesung der Autorenkollegin Bjela Schwenk in Finyas Taverne in Nürnberg. (mehr dazu, weiter unten)




Die Woche beginnt für mich normalerweise mit einem Foto.
Mit den fünf Minuten, die ich anhalte und die Schönheit der Natur genieße, bevor ich im Büro meinen Pflichten nachkomme. Vergangenen Montag allerdings war es viel zu dunkel für ein schönes Bild und absolute Dunkelheit ist nicht wirklich schön, so dass mich dieser Kalenderspruch deutlich mehr inspirierte. 




Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich von nun an, jede Woche einen schönen Spruch meines Tischkalenders posten möchte. Immerhin gibt es immer wieder sehr schöne Momente auf dem Weg ins Büro.
So z.B. am Dienstag. Hier ist es mir gelungen, den kleinen Apfelbaum in einem wunderschönen Sonnenaufgang einzufangen. Ja, so manchem wird der Apfelbaum bekannt sein, postete ich ihn doch nicht ein ganzes Jahr jeden einzelnen Montag, bei jedem Wetter, in jedem Licht. 




Der kleine Apfelbaum, der dort seit Jahren an allererster Stelle steht und Wind und Wetter trotzt. 

Mittwochs arbeite ich nicht. Noch nicht, denn ich plane bereits ein oder zwei Sportstunden abzuhalten. Das ist ja mittlerweile auch eine Art Arbeit geworden.
Die Gemeinde Neuhof an der Zenn fragte an, ob ich bei ihnen nicht auch den GESTALT Kompakt Kurs geben möchte. Ich werde mich nächste Woche mal mit den Verantwortlichen treffen und alles weitere besprechen. Wenn die Konditionen passen, spricht nichts dagegen. 😊

Diesen Mittwoch war ich laufen. Mach ich gern, ich kümmer mich aber meist um meinen Haushalt, der kommt eh häufig viel zu kurz. Ja und um meine Statistiken kümmer ich mich, hat doch meine spontane kostenlos Aktion tatsächlich für steigende Verkäufe gesorgt, sowie für eine Menge gelesene Seiten. Januar 2020 wird ein guter Monat für mein Autorendasein. 



Vom Donnerstag hab ich kein Bild für euch.
Ein stink normaler Arbeitstag. Keine besonderen Vorkommnisse, außer dass ich Abends noch meine Pilatesstunde gebe. Nix großartig passiert also. 


Freitag war das allerdings schon wieder anders. Vormittag hielt ich wie gewöhnlich meine Hausfrauen-Pilatesstunde und danach erledigte ich meine Wocheneinkäufe. Ja, ich gehe in der Regel einmal die Woche einkaufen, was mir persönlich viel Zeit und Geld spart. 
Am Abend sind zwei meiner Kinder mit mir nach Nürnberg gefahren.
Meine wirklich liebenswerte Autorenkollegin Bjela Schwenk hat in Finyas Taverne ein paar Auszüge aus ihrem, noch unveröffentlichten, dritten Teil gelesen. 


Die Atmosphäre der Location war schon außerordentlich gut gewählt und passte vor allem sehr gut zur Geschichte.
Die Taverne findet ihr hier: 

Finyas Taverne 

Ich hab mich wirklich wohl gefühlt und kann die Location nur empfehlen, vor allem Leuten, die ein wenig auf das Mittelalter und herzhafte Kost stehen. 😊





Bjela hat vor kleiner Gesellschaft, unten im Keller vorgelesen.



Für den Fall, dass ihr euch nicht erinnert, ich habe hier im Blog bereits über die ersten zwei Teile geschrieben.
Fatebound Bund der Verstoßenen Teil 1
Fatebound Tribunal der Elfen

Gleichzeitig möchte ich hier auch noch ein wenig Werbung machen, für den dritten Teil, der sich wohl auch ganz alleine lesen lässt.
Hier auf dieser Seite kann man ihn vorbestellen, so man denn Interesse hat. Man kann Bjela auch unterstützen, indem man sich an ihrem Crowdfunding beteiligt. Ich habe es getan, genau wie meine beiden Kinder, denn mit der Teilnahme an der Lesung haben wir einen winzig kleinen Obolus geleistet. 

Ich drücke ihr alle Daumen der Welt, dass sie das so hinbekommt wie sie sich das wünscht.
Hier der Link:
https://www.startnext.com/wolfszeit


Um die Woche noch zu vollenden fehlen uns zwei Tage.
Samstag und Sonntag.
Ja, am Samstag war ich zuerst laufen. Die Frankenhöhe ist im Winter wunderschön, auch wenn die Wälder unter dem Borkenkäfer und der Dürre sehr gelitten haben. Noch muten die Schäden reparabel an. Mal sehen, was die nächsten Jahre bringen.
Ansonsten wurden meine Rezensionsexemplare geliefert.
Zehn Printversionen meines neuesten Romanes.




Ja, und heute, am Sonntag habe ich dann die Leserunde eingestellt.
Drei Leserunden und eine Buchverlosung habe ich ja schon hinter mir, und was soll ich sagen? Noch nie hatte ich den Bewerbersäckel innerhalb von 6 Stunden voll.
Das wird wieder eine schwere Entscheidung werden und hoffentlich vergreife ich mich nicht wieder, so wie beim letzten Mal.
Nun gut, diesmal habe ich ja für alle Verlierer noch eine Überraschung parat, falls sie wollen. Soviel aber erst am 05.02. 😉


Zum Abschluss:



Ja, natürlich gab es auch wieder einen Gaumenschmaus.
Lammrücken, Kaiserschoten mit Speck, ein Salatherz und eine Käsekräutersahnesoße. 🤤


Ich wünsche euch allen noch einen ruhigen Sonntagabend.
Bis nächste Woche, vielleicht kurz, vielleicht lang aber ich werde mir Mühe geben und diesmal am Ball bleiben. 


Liebe Grüße
Eure Veronika



(Bitte beachten, die Inhalte der angegebenen Seiten entziehen sich meiner Kontrolle. Die Nutzung dieser Links geschieht auf eigene Verantwortung.)

Samstag, 4. Januar 2020

Werbung unbezahlt/Rezension - Abgezockt und doch verloren von VeroKAa

Zuallererst möchte ich allen Lesern ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen.
Ich hab es leider wieder nicht geschafft, einen wöchentlichen Post abzugeben. Man möge es mir verzeihen, aber entgegen der Annahme einiger Leute, habe ich neben Arbeit, Schreiben, Lesen, Sport und Social Media, auch noch ein Privatleben.
Dieses habe ich auch die vergangenen zwei Wochen ausgiebig gepflegt. 


Des Weiteren habe ich natürlich an meinem zweiten Teil der Matchadussaga gearbeitet. Vorläufige Planung ist ja, dass ich im Sommer veröffentlichen will. Das gestaltete sich ja nicht so einfach, denn ich selbst habe zu dieser Geschichte nicht mehr den richtigen Einstieg gefunden.
Ich hab die Kapitel ein wenig verdreht und bin die Geschichte von einer anderen Seite angegangen. Im Moment bin ich sehr zufrieden, denn möglicherweise koppelt sich die Story etwas ab. Jetzt muss nicht mehr zwingend der erste Teil gelesen werden um den zweiten zu verstehen. 😁


So, nun möchte ich aber etwas über dieses Büchlein, welches ich erneut in einer Leserunde gewonnen habe, erzählen.


Grundlegendes zum Buch:

Taschenbuch: 108 Seiten
Verlag: epubli (zweite Auflage)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7375-6652-0


Über die Autorin:

VeroKAa ist seit 2008 als Autorin unterwegs. Dabei war schreiben nie ihre Stärke. Sie ist ein Zahlenmensch. Aber wer ist schon fehlerfrei? Ihr Motto: niemand ist perfekt im Leben, auch wenn er es gern sein möchte. Ich bin ein Mensch, wie du und ich.

Klappentext:

Es war Frühjahr, als Georg auszieht in ein neues Leben.
Einen Aussteiger könnte man ihn nennen, doch in Wahrheit steckt viel mehr dahinter. Er prellt seine Gläubiger und die Banken und weiht selbst seine Familie nicht ein. Georg glaubte fest an seinen Plan von einem besseren Leben, einer finanziell gut gestellten Zukunft in einem fernen Land. Doch es kommt ganz anders. 

Geschichte:

Die Autorin erzählt in diesem Büchlein eine Geschichte, die Geschichte ihres Sohnes, aus der Sicht der Mutter.
Von der ersten Zeile an, ist das Thema sehr interessant und ich konnte flüssig in einem Rutsch lesen.
Es würde mit Sicherheit einen ganzen Roman füllen, denn das was ihr Sohn, aus fadenscheinigen Gründen, getan hat, belastet nicht nur die Mutter schwer, bis heute.

Die Autorin erzählt, wie er 1996 im Alter von 31 Jahren, innerhalb kürzester Zeit seine Spedition auflöst, ein Autohaus um drei hochwertige LkW prellt, die Konten leert und bis zum Limit überzieht und mit ein paar wenigen Habseligkeiten untertaucht. Er meldet sich zwar immer wieder telefonisch, doch verrät weder seinen Aufenthaltsort noch was er überhaupt vor hat.
Der Mutter wird so nach und nach das Ausmaß eröffnet. Der gesamte Vorfall kann zwar der Familie nicht angelastet werden, aber über einen längeren Zeitraum das Ortsgespräch darzustellen belastet. Auch wenn man weghören will, was die Leute so reden, meist ist das schlichtweg unmöglich.

In seiner neuen Heimat läuft wieder nicht alles so wie er es sich wünscht und es geht ihm eigentlich sehr schlecht.
In einem fernen korrupten Land, lässt er sich mit den falschen Leuten ein. Trotz Frau und Kind, gelingt es ihm nicht das Glück zu finden. 


Die Geschichte hat mich mitgerissen und sehr nachdenklich hinterlassen.
Was tut man, wenn das eigene Kind so tief in Schwierigkeiten rutscht?
Ich glaube das übersteigt meine Vorstellungskraft. 


Ich finde es sehr bedauerlich, dass ihn selbst seine Frau und das Glück einen gesunden Sohn zu haben, nicht aus seinen wahnhaftenVorstellungen herausholen konnte.
Selbst zum Schluss, konnte er nur an seine finanzielle Lage und seinen potentiellen Reichtum denken, seine Familie stand dabei immer nur an zweiter Stelle. 


Ein lesenswertes Büchlein, flüssig geschrieben, eine Geschichte, die fast eine kleine Biographie darstellt.


VeroKAa's "Abgezockt und doch verloren"
bekommt von mir deshalb vier Sterne.


⭐⭐⭐⭐


Info in eigener Sache:

"Rex Sanders" und "Die dritte Generation - Norden" sind noch bis 05.01.2020 kostenlos als ebook erhältlich.Vorbereitungen für die Leserunde "Die Tempel von Teshinpur" laufen.
Ich habe vor, bis Ende Januar, Anfang Februar auszulosen. 

Möglich, dass ich mir da auch wieder etwas einfallen lasse.

Nun wünsche ich euch noch ein angenehmes Restwochenende. Wir haben Montag Feiertag, aber ab Dienstag muss ich auch wieder meiner normalen Arbeit nachgehen, genau wie die Sportstunden wieder losgehen.

Liebe Grüße
Veronika









Sonntag, 8. Dezember 2019

Weihnachtsbäckerei Low Carb

Oi - ich hab es nicht geschafft 😌
Sorry, aber ich hatte tatsächlich nicht die Muse, den Blogpost letzte Woche zu vollenden. Manchmal ist eben auch mir etwas zuviel. Ich versuche deshalb heute nachzuholen, was letzten Sonntag nicht klappte.
Also ich begann ja so: 

Oi - ich bin ja tatsächlich schon wieder da 😁.

Eigentlich wollte ich euch ein bissle was über meine Fortbildung in München erzählen - das verschiebe ich, bis ich die erste Schnupperstunde im Fitnessraum hinter mir habe. *lacht* 


Also, schnuckeliges rumaalen auf esoterischen Matten sieht anders aus. Pilates und Faszientraining hat es definitiv in sich - auch ohne Blackroll. Aber dazu ein ander Mal. 


Heute habe ich mich der familiären Tradition hingegeben und mich dem Plätzlebacken gewidmet.
Natürlich gibt es die gewöhnlichen Rezepte und meine Kinder sind bereits daran, diese umzusetzen.
Wir sprechen hier von Spitzbuben, Vanillekipferln und Husarenkrapferln (konventionell mit Weizenmehl und Zucker).
Ich hab mich hingegen von ein paar anderen Rezepten inspirieren lassen - natürlich nutze ich andere Blogger als Quellen, aber generell ist mein Plätzchen immer anders als das Grundrezept.
Fangen wir ganz einfach mit den Schokoplätzchen an.
Originalrezept gibts hier: 

https://staupitopia-zuckerfrei.de/low-carb-schokoplaetzchen-rezept/

Ich mag solche Rezepte wirklich gern und liebe es natürlich, ihnen meine persönliche Note zu verabreichen. Genau wie hier.

Aktueller Einwand: 
Ich habe letztes Wochenende tatsächlich nur die Nährwerte der Schokoladenpupserli ausgerechnet --- das heißt, dass ich jetzt noch alle anderen ausrechnen muss 😫🙈 




Meine Definition für diese extrem schokoladigen Häufchen - Schokopupsie 😂

Wir brauchen:
75 g gemahlene Mandeln

50g Puderxucker
50g Zartbitterschokolade 85%
30 g Butter
20g Goldleinmehl
1 Ei 
20g Kakaopulver
0,5 g Agaragar

Die trockenen Zutaten gut miteinander vermengen. Butter zusammen mit der Schokolade auf Wasserbad schmelzen.
1 Ei mit den trockenen Zutaten vermengen und Butterschokolade nach und nach unterkneten.
zu kleinen Bätzchen formen und bei 180° Umluft für 20 min ausbacken.
Schaut ein bissle aus wie Schafsknödel, je kleiner, desto besser und dann würden 15 min eventuell auch reichen. Lecker bestimmt auch, wenn man sie noch in geschmolzene Zartbitterschoki taucht. 😉


Aus dem Teig habe ich 12 etwas größere Knödel herausgeformt und ein Knödel hat:
3,9 g Protein
1,7 g KH
7,7 g Fett


Vanillekipferl (Variation, die zwünfte)

Vanillekipferl hab ich im Laufe der Jahre bereits einige Male versucht und bisher tatsächlich noch nicht das passende Rezept für mich entdeckt. Diesmal bin ich ganz nahe dran und diesmal bin ich ganz ehrlich, fehlt mir einfach die Süße.
Das lässt sich sicherlich anpassen 😁



Zutaten: 
130g gemahlene Mandeln (geschält)
50g Haselnüsse gemahlen

20 g Leinmehl
50g Xucker - gemahlen
2 Eigelbe
80 g Butter
Vanillearoma oder das Mark einer frischen Vanilleschote

50 g Puderxucker + 50 g Xucker mit Vanillemark zum Kipferl wenden. 


Die Mandeln, die Haselnüsse, das Leinmehl mit dem gemahlenen Xucker, wahlweise Erythrit vermengen - 
Eigelbe hinzufügen und mit der zimmerwarmen Butter zu einem geschmeidigen Teig vermengen.
Mindestens für 2 Stunden im Kühlschrank aufbewaren. Danach in gleichmäßige Kipferl formen und im Backofen bei 180° Umluft für 15 - 20 min ausbacken.
Lauwarm in einer Mischung aus Puderxucker und Xucker (wahlweise Erythrit) wenden.

Menge ergibt etwa 24 Kipferl.
Nährwerte für ein Stück:
2,2g Protein

0,5 g KH
3,9 g Fett


Zuguterletzt:
Zitronentaler
Ich gebe zu, mein allererster Versuch und da gibt es definitiv noch einiges zu verbessern. 



Hier verwendete ich: 
400 g gemahlene Mandeln
150 g Butter
2 Eigelb
Schale einer Zitrone
50g Xucker gemahlen
20 g Goldleinmehl
50g Schmand 24% Fett

Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kühlen.
Danach eine große Rolle formen, Stücke abschneiden und zu einer Kugel formen - Kugeln auf einem Backblech verteilen, mit einer Gabel eindrücken und 10 min bei 180° Umluft ausbacken. 


Nach dem Auskühlen, den restlichen Xucker, der Vanillekipferl mit dem Zitronensaft vermengen - hier ganz zaghaft die Zitrone hineintröpfeln. Ich hatte zu viel Flüssigkeit, deswegen war es dann doch kein Zuckerguss - und die Taler damit bestreichen.


Aus dem Teig erhielt ich 54 Stück

Nährwerte pro Stück: 
1,9 g Protein
0,4 g KH - (boh, da kann ein Diabetiker ne ganze Menge naschen 😉)
6,8 g Fett

Meine Lieben, ich habe diesmal ganz bewusst dem Teig jeweils 20 g Goldleinmehl hinzugefügt um die Stabilität zu verbessern.
Interessanterweise schmeckt man den Goldlein nicht sonderlich, aber die Süßkraft des Erythrit/Xucker geht ein ganz kleines bisschen verloren.
Das muss jetzt jeder selbst entscheiden. Entweder backe ich mit etwas mehr Xucker oder ich büße die Stabilität ein.
Ich werde auf jeden Fall mehr Xucker einbauen, da die Elastizität des Teiges durchaus erwähnenswert ist 😉

Tatsächlich war es diesmal mit dem vorweihnachtlichen Gebacke.
Nächstes Wochenende bin ich in Berlin - ein familiärer 60. und den will ich definitiv mitfeiern.
Bis dahin muss ich noch drei Tage arbeiten - Dienstag meine Kantaerastunde abhalten, Mittwoch eine Schnupperstunde Pilates und Faszien, Donnerstag die letzte Pilatesstunde dieses Jahr, Freitag die vorletzte Pilatesstunde dieses Jahr...
Und so freu ich mich auf einen geruhsamen Jahresausklang mit all meinen neuen Vorsätzen, die da wären:

Sollte es möglich sein, so präsentiere ich Fotos der neuen Stunde, Pilates + Faszien,

Geburtstagsgrüße aus Berlin 😄,
Impressionen aus Leipzig...
mal sehen Ihr Lieben, das kommende Wochenende ist voll mit Aktivitäten und nach dem 19. (Weihnachtsessen in der Firma) werde ich wohl ein wenig mehr Ruhe finden.
Wenn auch viele meinen, ich würde mich zu sehr stressen.
Merke:
Jede einzelne Aktivität, die du gerne und mit Freude machst, ist kein Stress - Stress ist tatsächlich immer nur das, was man ohne Freude tut, etwas was man tun muss, etwas unausweichliches, aus bestimmten Gründen notwendige 😘


Meinen Haushalt lasst ihr aber bitte im Dornröschenschlaf verweilen *kicher* 🌹 🥀

Ich wünsche Euch hiermit, einen wundervollen zweiten Advent. 




Eure
Veronika




Sonntag, 24. November 2019

Maracuja-Schokotorte LowCarb



Wie versprochen - ich bin wieder da.
Ohne jetzt großkotzig zu klingen, aber ich versuche jetzt zumindest einmal die Woche einen Blogpost zu verfassen und euch über meine gesamten Aktivitäten zu informieren.
Mittwoch mach ich mich ja schon wieder auf die Reise - aber dazu vielleicht nächsten Sonntag. 😃

Heute gibts ein Rezept, auch wenn ich diese Torte schon insgesamt 3 x in 2 Variationen ausgetestet habe und das Grundrezept ebenfalls den Ursprung aus dem Ketotreffen hat, so schmeckte mir diese Version am besten.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich den Geschmack der Creme in keinster Weise so hinbekommen habe, wie Andrea es damals präsentierte.

Hier meine Variation:

Boden:
200g Mandeln geschält gemahlen
50g Butter
50g Erythrit (gemahlen)
1 Pck Backpulver
4 Eier
100 ml Maracujasaft


Eier trennen.
Eigelb mit weicher Butter, cremig rühren. Backpulver und Mandeln unterrühren, mit Maracujasaft aufgießen und wie einen Rührteig cremig rühren.
Eiweiß zusammen mit dem Puder-Erytrhit schaumig schlagen und unter die Masse heben.
Beachtet bitte, dass man die Eier wirklich trennen muss und das Eiweiß unterheben, die Konsistenz des Bodens ist dann wirklich wie die eines Bisquitteiges. Das funktioniert leider anders nicht so, denn dann wird der Teig krümelig und eher wie ein Mürbeteig. Vertraut da bitte auf meine unzähligen Testungen 😉
Teig in eine Ø 26 cm Springform, ausgelegt mit Backpapier, geben und auf der mittleren Schiene für ca. 30 min bei 180° Umluft (Nadelprobe) ausbacken.


Abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen, den Boden teilen.

Masse: 
ca. 100g frische Maracuja (hier 4 Stück)
300g Joghurt
ca. 500 g Philadelphia (3 Packungen = 525g)
200g Sahne
100 ml Maracujasaft
80 g Erythrit (gemahlen)
75 g Zartbitterschokolade (mind. 85%)
1 Pck Gelatine
1 Teelöffel Kokosöl

Frische Maracuja aufschneiden und Kerne mitsamt Fruchtfleisch entfernen.
Die hälfte der Schokolade fein reiben, den rest mit 30g Puder-Erythrit und etwas Kokosöl überm Wasserbad schmelzen.
300 g griechischen Joghurt in eine Schüssel geben
500g Philadelphia dazu und mit der frischen Maracuja verrühren.
200g Sahne mit 50g Puder-Erythrit aufschlagen und unterheben.
Gelatine mit 100ml Maracujasaft auflösen und kurz aufkochen.
Zügig unter die Masse mischen und gut die Hälfte auf den ersten Boden verteilen.
Den Deckel auflegen.
Den Rest der Masse mit den Schokostreußeln vermengen und obenauf gleichmäßig verteilen.
Geschmolzene Schokolade dekorativ darauf verteilen.


Definitiv nicht so viel Schokolade wie bei mir *lacht* 😂


Lässt sich nämlich dann nicht mehr so einfach schneiden.
Wer mag, kann auch den Zwischenboden mit Schokolade bestreichen, sollte aber daran denken, dass dieser etwas angezogen haben sollte, bevor die Joghurt/Frischkäse/Sahne/Schokolademasse noch darüber kommt - sonst quetscht alles in Richtung Springformrand.
Oh - ich vergaß, bevor ihr die Masse auf dem Boden verteilt, müsst ihr natürlich den Rand der Springform wieder aufsetzen. 😁

Im Kühlschrank nun für mindestens 4 Stunden ruhen lassen - nach einem Tag ist er definitiv am besten 😉

Da dieser Kuchen folgende Werte hat:
bei 12 Stück
11,45 Protein

10,25 Kohlenhydrate
33,15 Fett

hab ich tatsächlich eine abgespeckte Version ausprobiert.


Schokolade weggelassen
überall nur die Hälfte
also 100g Mandeln
25g Butter

25g Ery
50 ml Maracujasaft

1/2 P Backpulver 
2 Eier ... etc

Hier sind wir dann bei etwa 4,7 g KH (pro Stück)
(alles andere habe ich nicht genau nachgerechnet)

Ersterer schmeckt definitiv wesentlich besser, auch wenn er sündiger ist. 😎

Der Zweite geht ein bissle in Richtung Götterspeise-Torte. Mit einem intensiveren Maracuja Geschmack, wäre das vielleicht auch mein Fall gewesen, aber künstliche Aromen wollte ich dann doch nicht verwenden.
So, heute ein Rezept - nächste Woche vielleicht meinen Fortbildungsbericht von der Sportschule Oberhaching mit: Pilates und Faszien - darauf bin ich persönlich schon gespannt wie ein Flitzebogen, auch wenn mich diese zwei Tage mit Sicherheit wieder an meine Grenzen treiben. 

Ich wünsche euch noch einen ruhigen Sonntagabend.
Bis dann hald 😄

Eure Vero