Sonntag, 15. März 2015

Käsekuchen Low Carb

Vor ein paar Tagen wurde ich von der Facebook-Seite 'Logi Aktuell' 
recht nett beworben und dafür möchte ich mich hiermit nochmals ganz herzlich bedanken. 
Logi Aktuell https://www.facebook.com/logi.aktuell?fref=ts
erinnerte mich aber auch daran, dass ich schon lange nichts mehr von mir hören ließ.

Nun meine Lieben, ich bin nicht 'verschwunden' auch sind mir die Ideen oder Rezepte nicht ausgegangen. 
Es hat sich was verändert, aber tatsächlich nur vorrübergehend :)

Seit September hat sich bei mir so einiges getan, so habe ich mich also aus dem Fenster gelehnt und im Oktober einen Basic Instructor Kurs für Kantaera in Berlin zu absolvieren. 
Kinders, was soll ich sagen, purer Stress








Drei Tage Ausnahmezustand, drei Tage vegetarische Ernährung, drei Tage bis ans physische und psychologische Limit. 




Ich teile euch allen mit Freuden mit, dass sich die Mühen gelohnt haben und ich mich seither

'Kantaera Basic Instructor' schimpfen darf ;)

Leider hatte ich während dieser, insgesamt 5 Tage, nicht viel von der alten Heimat, denn immerhin war der Tagesablauf mit 8 Stunden Sport gefüllt, der Rest füllte sich mit der Fahrt von Hohenschönhausen (Übernachtung bei meinem Bruder) nach Charlottenburg (Kursstandort)
Dennoch hab ich ein schönes Bild vom Alex 



So und nun, das ist nun schon fast ein viertel Jahr her. Was war denn danach der Grund warum es mir an dem Faktor Zeit mangelte?
Ich bin ganz ehrlich, darüber habe ich mir bisher keine Gedanken gemacht. Bis Logi Aktuell mich darauf aufmerksam machte.
Kinders, ich bin natürlich in unserem Verein sofort an die Stelle von Achim gerutscht. Sein überraschendes Ableben hat uns alle ein bisschen aus der Bahn geworfen. Es galt einiges neu zu verteilen, mich traf die Abteilung Kantaera und ich musste schon so einiges daranlegen, dass mir nicht noch der letzte Interessent wegbrach. Genau deswegen musste mir was einfallen, der Kurs in Berlin sollte nun mal nicht umsonst gewesen sein. So startete ich im Januar einen Anfängerkurs.

Ahhh, das ist aber noch lange nicht alles....

ab 30.03.2015 
läuft hier, in meinem Verein 

http://www.tsvmarktbergel.de/
ein Übungsleiterkurs.
Zu diesem bin ich bereits angemeldet, Urlaub ist beantragt und bewilligt, so wird das Ganze nun wohl stattfinden. Ich danke dem Verein für die Unterstützung.

Ach und bevor ich es komplett vergesse

wir haben hier in der Familie einen jungen Mann, der sich gerade auf seine Konfrimation vorbereitet.
Am 29. März feiert er sein großes Fest
und neben der Tradition des Bündel-backens
probiere ich zur Zeit ein paar LC-Rezepte.

Nächste Woche werden die Bündel gepackt

Für den 29. habe ich unter Anderem diesen Käsekuchen geplant
(und schon mal versucht, ob der denn auch schmeckt)



Gerade in letzter Zeit tauchte immer wieder die Frage nach einem 'sauberen' Rezept auf
das Rezept.
Für eine Springform Ø 26 cm
Boden:
100g gemahlene Mandeln
70 g Kokosmehl
15 g Xucker
3 Eier
50g Butter
Käsefüllung:
3 Eier davon 2 Eiweiß für das Topping
45 g Xucker
das Innere einer Vanilleschote
750 g Quark (40%)
400 ml Kokosmilch (90%)
350g Mandarinen
2 Esslöffel Pfeilwurzelstärke (alternativ 2 Teelöffel Johannisbrotkernmehl)


weiche Butter mit den Eiern und dem Xucker cremig rühren die gemahlenen Mandeln unterrühren und in der, mit Backpapier ausgelegten Springform (den Rand einbuttern und mit gemahlenen Mandeln ausbröseln, damit nichts kleben bleibt) gleichmäßig verteilen.
2 Eigelb und 1 Ei mit dem Quark, der Kokosmilch und 30g Xucker verrühren, Pfeilwurzelstärke und Vanille unterrühren. Zum Schluss die Mandarinen unterheben und in die Springform gießen.
Auf der mittleren Schiene bei 150° Umluft für 45 min backen.
Den Eischnee mit 15g Xucker steif schlagen auf dem fast fertigen Kuchen verteilen und nochmals für 15 min backen.
Der Eischnee muss nicht sein, ich dachte er kommt als besonderes Highlight recht gut, ist aber eher überflüssig
Wünsch euch viel Spass beim nachbacken

Liebe Güße Veronika

Sonntag, 21. September 2014

Die schnelle Gemüsebrühe

Im Laufe meiner Ernährungsumstellung bin ich auf vieles gestoßen.
Den Zugang erhielt ich über LowCarb. Tolle Sache, gibt mir alle Möglichkeiten so normal wie möglich zu leben und das ohne Zucker und Mehl. Allerdings verwendet die LowCarbKüche häufig Zusätze, wie Eiweißpulver, Lupinie und Soja. Na klar, kann man sagen, dass man das nicht möchte und dann auch einfach weglassen.


Mich führte LowCarb, welches ich auf einer sogenannten freestyle Ebene praktizierte, über meinen Diabetes zu Logi.
Logi ist toll, vor allem für Menschen die diabetesgefährdet oder gar an Diabetes erkrankt sind.

Es führt den Menschen zurück zum Selbermachen, selbst gekochte Gerichte und das Verständnis für die angebotenen Produkte, aber Logi gibt mir mit seinen 4 Stufen für meine Verhältnisse zu viel Spielraum.
Die Richtung ist ja nun schon gelegt, saubere unverarbeitete Lebensmittel, selber kochen und nur Zutaten verwenden die mir gut tun. Auf die Herkunft achten und mit all diesen Informationen landete ich dann bei Paleo.

Ohne es zu wissen, ernährte ich mich schon eine Weile danach. Pure, saubere Lebensmittel. Keine Produkte, wenn dann selbst produziert oder eben aus nachhaltiger, biologischer Produktion.

Ich lasse mir meine Ernährung mittlerweile einiges mehr kosten als davor, dazu sollte gesagt sein, dass ich nicht mehr rauche und äußerst selten Alkohol trinke. Die Kosten heben sich gegeneinander auf. Entgegen der Aussagen meiner Kritiker esse ich mittlerweile weniger Fleisch als zuvor und in der Gesamtmenge überhaupt weniger, da mich der erhöhte Fett und Eiweißanteil meiner Mahlzeiten schneller langanhaltend satt macht.
Süßkram gibt es wenn dann nur selbstgemacht oder gebacken. Hierzu muss ich leider zu künstlicher Süße, ich wähle Xylit aus Birkenrinde, weil mir das noch am geringsten chemisch rüber kommt. Mein lieber Freund Diabetes lässt mir hierzu keine andere Wahl.

Im Moment ist es tatsächlich so, dass ich mich wahnsinnig angezogen fühle von der Primal-/Paleosophie, aber gerne so ein paar kleine Einflüsse von Logi oder LowCarb einfließen lasse.
Aus diesem Grund wird bei mir kein fertig produziertes Lebensmittel gekauft und darauf geachtet, dass so viel wie möglich selbst hergestellt ist.

Seit meiner Kindheit (und das ist schon eine Weile her)
kenne ich es, dass ein paar Knochen mit Gemüse, Gewürzen und viel Wasser auf der hintersten Herdplatte standen. Eigentlich ein permanentes köcheln, welches immer wieder erneuert wurde. Meine Mutter war in diesem Hinblick eine Zauberkünstlerin, denn sie schaffte es unter widrigen Umständen eine 9 köfpige Familie mit geringsten Mitteln auch wirklich satt zu bekommen.
Dazu gehörte eben auch das selber Kochen.

Gut, nicht jeder von uns hat die Möglichkeit ständig einen frischen Topf mit Knochen- oder Gemüsebrühe auf dem Herd stehen zu haben. Außerdem ist es in der heutigen Zeit, mit den eher kleinen Familien, dass auch nicht wirklich ausreichend davon verbraucht wird damit sich der Aufwand auch lohnt.
Es gibt allerdings ein paar Tipps und Tricks um die frische Brühe haltbar zu machen.
Braucht man öfter etwas, so lohnt es sich, einen großen Topf zu kochen und die Brühe durch ein Sieb zu gießen, bevor man sie in saubere Gläser abfüllt und verschlossen in den Kühlschrank stellt. Dies ist eine kurzfristige Lösung da die Brühe nicht besonders lange haltbar ist.
Besser ist es da schon, die Brühe in gerade Gläser (ohne Hals) abzufüllen, genug Raum zum Ausdehnen zu lassen und das Glas mitsamt Brühe in den Gefrierschrank zu stellen. Spielraum, damit sich die Flüssigkeit beim Einfrieren ausdehnen kann, ohne Hals, damit ich das Glas eifach nur kurz unter warmes Wasser halten muss und schon kann ich die Brühe herausflutschen lassen.


Aber auch wenn man noch so perfekt wie möglich auf alle Eventualitäten vorbereitet sein mag,
Wem ist das nicht schon mal passiert?
Ein Braten, eine Soße oder eine Suppe und, keine Knochenbrühe oder ähnliches im Haus.

Der Supermarkt zwar noch offen, aber eine Fertigbrühe kommt beim besten Willen nicht in Frage.

Hierzu habe ich für mich die schnelle Gemüse-/Speckbrühe entdeckt.
Grundzutaten:
geräucherter Bauchspeck
(am besten frisch vom Metzger, möglichst ohne Zucker gepökelt und geräuchert)
Karotte
Sellerie
und Lauch 




Karotten schälen, ebenso den Sellerie.
Speck so klein wie möglich schneiden und mit ein bisschen Butterschmalz als Katalysator ausbacken. Karotte und Sellerie so klein wie möglich würfeln und zugeben.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen und kräftig durchbraten lassen.





So lange anbrutzeln bis Karotte und Sellerie weich ist, dann den Lauch zufügen und weiter brutzeln lassen.
Bevor der Lauch anfängt anzubraten und braun zu werden, mit mindestens 1/4 Liter Wasser ablöschen. Die Menge des Wassers richtet sich danach, was man hinterher damit veranstalten möchte.

Geht es mir rein um den Geschmack, so gieße ich etwas mehr Wasser auf, lasse das Ganze noch einmal klräftig durchkochen, bevor ich die festen Bestandteile durch ein Sieb abgieße. Anders kann ich mit Hilfe eines Pürierstabes und evtl. dem Bratenfond das Gesamte völlig einfach und unkompliziert zu einer leckeren sämigen Soße verarbeiten. Hierzu muss ich allerdings nicht durch ein Sieb gießen. Oder ich verwende es ohne pürieren oder durchsieben einfach so wie es ist, als Geschmacksverstärker in meiner Suppe.


Manch einer wird sich jetzt Gedanken um seine Zeit machen, denn eines stimmt, man benötigt mehr Zeit für die Zubereitung, aber um ganz ehrlich zu sein, mir ist es wichtiger auf die unbekannten Zusatzstoffe zu verzichten, als eine halbe Stunde länger in der Küche zu stehen und das was ich zu mir nehme auch richtig genießen zu können.
Viel Spass beim Nachmachen.




Seid mir nicht böse, wenn ich zur Zeit nicht all zu oft die Zeit finde entsprechende Artikel in meinem Blog zu verfassen.
Ich bin zur Zeit ein wenig beruflich beansprucht, dann arbeite ich an der Veröffentlichung meiner Geschichte, genau wie mich meine sportliche Zusatzausbildung etwas in Anspruch nimmt.
Solltet ihr also länger nichts mehr von mir hören, so macht euch bitte keine Sorgen....

LG
Veronika